pelikan

Geselliger Vogel, der immer für einen Schnabel frisch bereiteter Kost zu haben ist. Zu seiner artgerechten Haltung gehört ausreichend feuchtes Naß.

der pelikan

Er lebt auf den größten Ruderfüßen in seiner Familie der "Pelecanidae". An Land wirkt das Tier ein wenig behäbig mit seinen stolzen 170 bis 180 Zentimetern Länge und dem verhältnismäßig langen Hals samt eindrucksvollem Schnabel. (Wer einen Blick über die Eingangstüre wirft, verschafft sich einen realistischen Eindruck). So gewichtig wie er aussieht, ist er aber gar nicht. Der Pelikan bringt zwischen sieben bis 13 Kilogramm auf die Waage. Im Wasser und in den Lüften ist der gefiederte Prachtkerl in seinem Element: Leicht und elegant wirken die Segelflugmanöver der hellen Tiere mit ihren bis an die Schultern gezogenen Köpfen vor dem blauen Hintergrund von Himmel und Wasser. Die Flügelspannweite von bis zu drei Metern schafft einen majestätischen Eindruck. Diesen bestätigt der Pelikan, wenn er über das Wasser gleitet und von Zeit zu Zeit den Schnabel huldvoll senkt, um einen "Hammerschnabel" voller Fische zu schöpfen.
Der Pelikan ist ein sagen- und mythenumwobenes Geschöpf: von den Ägyptern als Haus- oder den Indern als Jagdgenosse geschätzt, von den Mohammedanern als Bauhelfer der Kaaba von Mekka heilig gesprochen, von den Christen zum Sinnbild aufopfernder Mutterliebe stilisiert – seit Menschengedenken erregt der große Vogel mit dem seltsamen Schnabelsack Phantasie und Interesse der Kulturen.

das pelikan

Seit Jahrhunderten erregt es Phantasie und Interesse in seiner Stadt. Mittelalterliches Schriftgut beweist: Um 1400 besaß der alte ehrwürdige Sand mit dem heutigen Pelikan Bambergs erstes Frauenhaus. Anno 1763 war dieser Verwendungszweck allerdings längst im Halbdunkel der Vergessenheit verschwunden.  Das Anwesen wurde erstmals "Wirtshaus zum Pelikan" geheißen. Und seit 29 Jahren ist es nun "Das Pelikan". Längst ist der Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad so groß wie vor 600 Jahren, ein Bestandteil der lebendigen Restaurant- und Kneipenkultur. Ein bunt gemischtes Publikum trifft sich, um zusammenzusitzen, zu  trinken, zu diskutieren. Dazu kommt seit 1994 die frische asiatische WOK-Küche. Ein Blick auf Karte und Tafel lohnt sich. Abwechslung und Gemütlichkeit haben ein Spannungsgefüge geschaffen, in dem sich das Hausmotto wiederspiegelt:

"Untertauchen, Auftauchen, Weiterfliegen"